Formel 1: Was bringt die Saison 2021?

Formel 1 GP

Mit zweiwöchiger Verspätung startet nächste Woche die Formel 1 wieder durch. Was erwartet Fans der Motorsport-Königsklasse in der Saison 2021? Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Neuerungen, liefern die Infos zur Weltmeisterschaft und haben Wettempfehlungen für euch!

Quick-Facts:

  • 72. Saison
  • 23 Rennen
  • 28. März – 12. Dezember 2021
  • 10 Teams
  • 20 Piloten

Mehr Rennen und neue Strecken

Der Terminkalender der Formel 1 wird immer dichter: Für die Saison 2021 sind ganze 23 Rennen geplant. Aufgrund der anhaltenden Pandemie musste der ursprüngliche Plan adaptiert werden. Der traditionelle Saisonauftakt in Australien entfällt, stattdessen startet die Königsklasse jetzt in Bahrain durch. Statt Mitte März gastiert der Tross nun im November in Melbourne. Neu mit dabei ist der GP der Niederlande in Zandvoort – eigentlich bereits für 2020 geplant – sowie der GP von Saudi-Arabien als Nachtrennen auf einem Stadtkurs in Dschidda.

Der Rennkalender im Überblick
DatumRennen
28. MärzBahrain GP
18. AprilEmilia Romagna GP
2. MaiPortugal GP
9. MaiSpanien GP
23. MaiMonaco GP
6. JuniAserbaidschan GP
13. JuniKanada GP
27. JuniFrankreich GP
4. JuliÖsterreich GP
18. JuliGroßbritannien GP
1. AugustUngarn GP
29. AugustBelgien GP
5. September Niederlande GP
12. September Italien GP
26. September Russland GP
3. OktoberSingapur GP
10. OktoberJapan GP
24. OktoberUSA GP
31. OktoberMexiko GP
7. NovemberBrasilien GP
21. November Australien GP
5. Dezember Saudi-Arabien GP
12. Dezember Abu Dhabi GP

Änderungen im Regelwerk

Nach einer außergewöhnlichen Saison verzichtet die FIA auf große Reformen. So wurde etwa das Mindestgewicht der Fahrzeuge auf 749 Kilogramm erhöht. Weiters wird der Unterboden im Bereich der Hinterreifen ein wenig schmäler. Die maximale Höhe vertikalen Streben am Diffusor ist nun 50 Millimeter tiefer. Statt der bekannten Carbonfaser dürfen Teams ab 2021 auch Naturstoffe wie Bambus, Baumwolle oder Leinen einsetzen. Auch die geplante Reifenreform wurde um ein Jahr auf die Saison 2022 verschoben. Daher kommen wieder die 13-Zoll-Pneus zum Einsatz, allerdings stellt Pirelli neue Mischungen zur Verfügung. Neu ist dagegen eine Beschränkung der Renndauer beziehungsweise Trainingszeiten: Statt bis zu vier Stunden dürfen die Grand Prix nun drei Stunden nicht überschreiten. Die freien Übungseinheiten werden von 90 auf 60 Minuten reduziert. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil für die neuen Fahrer in der Boxengasse.

Reger Wechsel im Fahrerlager

Das Fahrerkarussell der Formel 1 hat sich vor der Saison 2021 ordentlich gedreht: Schon während der abgelaufenen Saison wurde das Ende der Zusammenarbeit von Ferrari und Sebastian Vettel bekannt. Der vierfache Weltmeister startet nun für Aston Martin, seinen Platz im Cockpit nimmt Carlos Sainz Jr. ein. Dessen Nachfolger bei McLaren wird Daniel Ricciardo, der Renault verlässt. Dort feiert mit Fernando Alonso ein Routinier sein F1-Comeback.

Auch beim ersten Herausforderer von Titelverteidiger Mercedes gibt’s eine neue Fahrerpaarung: Alex Albon ist bei den „Roten Bullen“ ab sofort als Testfahrer im Einsatz. An seiner Stelle geht Sergio Pérez auf Punktejagd.

Selten gibt es so viele Debütanten wie heuer: Haas setzt gleich auf zwei junge Nachwuchshoffnungen. Neben Mick Schumacher geht der Russe Nikita Masepin erstmals in der Königsklasse an den Start. Und bei Alpha Tauri feiert Yuki Tsunoda seine Premiere.

Mercedes nicht mehr Nummer 1?

Aufgrund der Änderungen im Kalender wurden auch die Testfahrten vor Saisonstart nach Bahrain verlegt. Und in der Wüste hinterließ Max Verstappen im Red Bull einen starken Eindruck, zauberte Bestzeiten auf den Asphalt. Zuverlässig war der Motor im „Roten Bullen“ schon immer, jetzt scheinen die Ingenieure auch noch zusätzlichen Speed gefunden zu haben. In der Favoritenrolle sieht sich der Niederländer aber nicht. Denn auch in den vergangenen Jahren präsentierten sich die „Silberpfeile“ in den Tests noch zurückhaltend. Über die lange Distanz schienen die langjährigen Dominatoren allerdings etwas langsamer zu sein.

Ferrari scheint die große Schwäche aus dem letzten Jahr – der fehlende Top-Speed auf den Geraden – etwas in den Griff bekommen zu haben. Das lassen zumindest die ersten Zeiten vermuten. Dass das Team aus Maranello bereits um Siege mitfahren kann, bleibt jedoch fraglich.

Auch, wenn die Testfahrten bereits Vermutungen zulassen, das erste richtige Kräftemessen gibt’s beim Auftakt in Bahrain. Nichtsdestotrotz erwarte ich ein Duell zwischen Mercedes und Red Bull. Ich gehe davon aus, dass der österreichische Rennstall näher an die Konkurrenz rückt und Fans sich auf harte Fights um den Sieg freuen können.

Meine Wettempfehlungen:

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Posted in Formel 1
2 comments on “Formel 1: Was bringt die Saison 2021?
  1. […] können es kaum erwarten: Am Wochenende startet endlich die Formel 1 in die neue Saison. Und da das Rennen in Australien aufgrund der aktuellen Entwicklungen verschoben wurde, wird der […]

  2. […] nur die Formel 1 startet am kommenden Wochenende voll durch. Auch die MotoGP-Asse geben jetzt wieder Gas: Wir haben […]

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