Ski Alpin: Wer holt sich in Åre den Titel?

FIS Ski-WMDer Countdown läuft: Ab 5. Februar geht’s bei den Alpinen im schwedischen Åre wieder um Gold, Silber und Bronze. Wir haben die ausführlichen Infos zu den Titelkämpfen für euch. Dazu liefern wir exklusive Wettempfehlungen zu den Entscheidungen. Wer rast zu Edelmetall?

Quick-Facts zur WM:

  • 4. – 17. Februar 2019
  • 11 Wettbewerbe
  • mehr als 650 Athleten aus über 75 Nationen
  • etwa 120.000 Zuseher und Fans

Åre – die alpine Hauptstadt Skandinaviens

Der Skisport hat in der kleinen, ländlichen Stadt in Mittelschweden eine lange Tradition. Seit Jahrhunderten kommen Touristen aus allen Landesteilen nach Jämtland. Zu den rund 1.400 Einwohnern kommen jährlich etwa 800.000 Touristen. Beeindruckend ist vor allem die Landschaft: Die Ortschaft liegt am Åre-See, der im Winter zugefroren und mit Schnee bedeckt ist. Ihre Schwünge ziehen die Ski-Asse am 1.420 m hohen Åreskutan. Bei klarer Sicht ist der Gipfel sogar vom 100 Kilometer entfernten Östersund zu sehen. Der Ort ist übrigens nicht zum ersten Mal Gastgeber der Titelkämpfe. Bereits 1954 und 2007 wurde in Åre um Gold, Silber und Bronze gekämpft. Damals kürte sich Aksel Lund Svindal in Abfahrt und Riesentorlauf zum Weltmeister. Zehn Jahre später absolviert der Norweger seine letzten Rennen – er hat seinen Rücktritt nach den Titelkämpfen bereits angekündigt.

Wer holt sich den Titel?

Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren dominieren zwei Superstars den Weltcup: Mikaela Shiffrin und Marcel Hirscher rasen von einem Sieg zum nächsten. Die 23-jährige US-Amerikanerin dominiert vor allem im Slalom die Konkurrenz – sechs Mal triumphierte sie in der aktuellen Saison bereits in dieser Disziplin. Klar, dass sie bei der WM die größte Favoritin auf Gold ist (Siegquote: 1.45). Aber auch im Riesenslalom (1.85) und im Super-G (2.50) stand sie in diesem Winter bereits ganz oben. Österreichs Seriensieger Marcel Hirscher steuert im Weltcup auf eine Rekord-Saison zu. Bisher feierte der Salzburger bereits zehn Siege – so viele wie niemals zuvor zu diesem Zeitpunkt. In seinen Paradedisziplinen Slalom (1.80) und Riesenslalom (1.45) ist er der große Gejagte. Doch auch er ist nicht unschlagbar. Henrik Kristoffersen liefert sich vor allem zwischen den Kippstangen regelmäßig ein heißes Duell (13.00), war zuletzt jedoch nicht in der Rolle des ersten Jägers. Die nimmt vielmehr Frankreichs Jungstar Clement Noel ein, er triumphierte bei den Klassikern in Wengen und Kitzbühel. Er ist in Topform und könnte auch in Schweden ganz oben stehen (5.00).

Der Zeitplan:

Datum Bewerb Titelverteidiger/in
5. Februar Super-G Damen Nicole Schmidhofer (AUT)
6. Februar Super-G Herren Erik Guay (CAN)
8. Februar Kombination Damen Wendy Holdener (SUI)
9. Februar Abfahrt Herren Beat Feuz (SUI)
10. Februar Abfahrt Damen Ilka Štuhec (SLO)
11. Februar Kombination Herren Luca Aerni (SUI)
12. Februar Teambewerb Frankreich
14. Februar Riesentorlauf Damen Tessa Worley (FRA)
15. Februar Riesentorlauf Herren Marcel Hirscher (AUT)
16. Februar Slalom Damen Mikaela Shiffrin (USA)
17. Februar Slalom Herren Marcel Hirscher (AUT)

Wieder neun Medaillen für Österreich?

2017 gab’s in St. Moritz gleich neun Mal Edelmetall für Rot-Weiß-Rot. Nach den starken Ergebnissen im Weltcup – 40 Podiumsplatzierungen bei 53 Rennen – zählen die ÖSV-Asse gleich in mehreren Disziplinen zu den großen Favoriten. Bei den Herren setzt man in den technischen Bewerben, und dabei vor allem im Slalom, auf Marcel Hirscher (1.80), Marco Schwarz (12.00), Manuel Feller (17.00) oder Michael Matt (50.00). Sofern der Gesamtweltcupsieger nicht ausfällt, ist mit ihm auch im Riesenslalom zu rechnen (1.45). Mit Vincent Kriechmayr (Super-G: 5.50, Abfahrt: 5.50) und Matthias Mayer (Super-G: 10.00, Abfahrt: 15.50) sind auch in den Speed-Disziplinen Anwärter auf Edelmetall am Start. Anders die Situation bei den Damen. Trotz zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle sorgten sie vor allem in den schnellen Bewerben für Begeisterung – bisher ging nur ein Abfahrts-Sieg nicht nach Österreich. Mit Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer und Stefanie Venier trugen sich bereits drei Fahrerinnen in die Siegerliste ein. Keine rot-weiß-rote Medaille wäre hier eine Enttäuschung. Im Super-G feierte Titelverteidigerin Nicole Schmidhofer beim letzten Rennen in Garmisch-Partenkirchen ihren ersten Weltcupsieg in dieser Disziplin und zählt daher auch bei der WM zu den Favoritinnen (8.50).

Medaillen für Deutschland?

Felix Neureuther war 2017 der einzige deutsche Medaillengewinner. Nach seiner Verletzung zu Saisonbeginn kämpft er immer noch um den Anschluss. Doch die Fans dürfen dennoch auf ein Herren-Podium hoffen: Josef Ferstl ist in den Speed-Disziplinen für einen Spitzenplatz gut (Super-G: 15.00). Seine Form stellte er erst in Kitzbühel mit dem Gewinn des Super-G unter Beweis. Bei den Damen ruhen die Hoffnungen einmal mehr auf Viktoria Rebensburg. In ihrer Paradedisziplin Riesenslalom holte sie bereits zwei zweite Plätze (13.00). Und auch im Super-G stand sie bereits auf dem Podium (22.00).

Rast Beat Feuz wieder zu Abfahrts-Gold?

Mit sieben Mal Edelmetall war die Heim-WM in St. Moritz für die Eidgenossen äußerst erfolgreich. Und auch 2019 haben gleich mehrere Athletinnen und Athleten Chancen auf eine Medaille. Bei den Herren zählt Titelverteidiger Beat Feuz in der Königsdisziplin neuerlich zu den großen Favoriten. Er präsentiert sich in der aktuellen Saison in Topform und stand bereits fünf Mal am Podium (4.30). Daneben sind Daniel Yule (20.00), Ramon Zenhäusern (20.00) und Loïc Meillard (150.00) im Slalom für Topplatzierungen gut. Nach dem verletzungsbedingten Aus von Michelle Gisin ruhen die Hoffnungen bei den Damen in den technischen Bewerben auf Wendy Holdener (Slalom: 13.00, Riesenslalom: 33.00), im Super-G ist Lara Gut-Behrami (21.00) die heißeste Anwärterin auf eine Medaille.

Meine Wettempfehlungen:

 

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