Snooker: Wer gewinnt die Weltmeisterschaft?

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Das renommierteste Snooker-Turnier der Welt fängt am Samstag an und die Fans freuen sich schon auf zwei unglaubliche Wochen: Gewinnt Mark Selby im Crucible Theatre seinen dritten Titel in Folge oder beweist Ronnie „The Rocket“ O’Sullivan seine Klasse? Wir haben alle Infos und Wettempfehlungen zur Weltmeisterschaft für euch!

Quick-Facts zum Turnier

  • Während der Weltmeisterschaft 1997 spielte Ronnie O’Sullivan das schnellste Maximum Break der Snookergeschichte. Er benötigte nur 5 Minuten und 20 Sekunden, um die 147 Punkte zu erzielen.
  • Joe Davis triumphierte bei der ersten Turnierauflage 1927, sowie den nächsten 14 Weltmeisterschaften.
  • 1931 war ein Pub in Nottingham der Austragungsort und es gab nur ein Spiel: Davis gegen Tom Newman. Davis bezwang seinen Landsmann 25:21.
  • Eines der spannendsten Finals fand 1985 statt und wird oft als das „Black Ball Final“ bezeichnet. Nach fast 15 Stunden lochte Dennis Taylor den schwarzen Ball ein und gewann den letzten Frame 66:62 und somit das Spiel 18:17. 18,5 Mio. Zuschauer verfolgten das Endspiel, das kurz nach Mitternacht endete.
  • Kein Weltmeister konnte seinen ersten Titel erfolgreich verteidigen, nachdem das Turnier ins Crucible Theatre in Sheffield verlegt worden war. Der „Fluch des Crucible“ wurde auch vom  Titelverteidiger Mark Selby nicht gebrochen. Der Engländer gewann das Turnier 2014, 2016 und 2017.
  • Der diesjährige Champion wird 425.000 Pfund kassieren. Sollte ein Spieler ein 147-Break erzielen, ist er um 40.000 Pfund reicher.

Die Favoriten

Ronnie O’Sullivan (Siegquote 3.00)

„The Rocket“ sorgt immer wieder für Kontroversen bei der Weltmeisterschaft. 1996 regte sich Alain Robidoux nach seiner 3:10-Niederlage auf, weil Ronnie mit seiner linken Hand spielte und sich somit respektlos gegenüber seinem Gegner verhielt. Als Antwort darauf sagte O’Sullivan, er sei besser mit links als Robidoux mit rechts. Es ist unbestritten, dass O’Sullivan in der Lage ist, seine Rivalen zu schlagen. Der Engländer hat schon fünf Weltmeistertitel im Trophäenschrank stehen und gewann in dieser Saison bereits fünf Turniere – drei mehr als seine nächsten Rivalen. Sein letzter Triumph in Sheffield ist bereits fünf Jahre her und drei seiner letzten vier Finals verlor er gegen Mark Selby.

Mark Selby (4.50)

„The Jester from Leicester“ ist der Titelverteidiger sowie die Nummer 1 der Weltrangliste. Nach seinem Turniersieg bei der China Open geht er positiv gestimmt ins Turnier. Im Finale schlug er die Nummer 6 Barry Hawkins vernichtend mit 11:3 und erzielte dabei zwei Century Breaks. Ein gutes Vorzeichen für den Engländer ist, dass er auch letztes Jahr in China vor seinem Turniersieg im Crucible Theatre erfolgreich war. Wegen seinen konstant starken Leistungen hat er 750.000 Rankingpunkte mehr als Ronnie.

Judd Trump (9.00)

Trump erreichte das Finale der Weltmeisterschaft 2011 und in den folgenden vier Jahren zwei Mal das Halbfinale. „The Juddernaut“ glückte letztes Jahr nicht viel, als er erstaunlicherweise 8:10 gegen Rory McLeod in der ersten Runde verlor, obwohl er schon 4:0 vorne lag. Trump fing diese Saison gut an und gewann das European Masters im Oktober. Der Engländer ist jedoch immer noch auf der Suche nach seinem zweiten Titel in dieser Saison. Er verlor das Endspiel beim Shanghai Masters sowie fünf Halbfinali.

Die Außenseiter

Vor drei Jahren war Stuart Bingham ein krasser Außenseiter, dennoch gewann er den größten Titel seiner Karriere. Sein Turniersieg war jedoch völlig verdient, da „Ball-run“ Ronnie O’Sullivan und Judd Trump überwinden musste. Bingham (33.00) ist auch in diesem Jahr wieder nicht unter den Favoriten. In dieser Saison erreichte er nur ein Finale, welches er gegen Trump verlor. Ding Junhui (14.00) ist ebenfalls nicht in der besten Form seiner Karriere, aber die Auslosung verlief für ihn günstig, denn er könnte erst im Halbfinale auf einen Top-Fünf-Spieler treffen (O’Sullivan). Dazu spielte der „Star of the East“ in den letzten zwei Jahren hier ausgezeichnet. Im letztjährige Halbfinale musste er eine Niederlage gegen Selby im Halbfinale einstecken, aber wenn der Chinese im Turnier heiß läuft, könnte ihm die Revanche gelingen.

Meine Prognose

Die Qualität unter den Top-Spielern steigt immer wieder und auch John Higgins (11.00) und Neil Robertson (15.00) sind Spieler, die für den Pokal in Frage kommen, wenn sie Topleistungen abliefern. Mark Selby zeichnet sich durch seine Konstanz aus und zeigte ein neues Spielniveau im Halbfinale und Finale auf dem Weg zum Turniersieg letztes Jahr. Er besitzt das benötigte Know-How, wie man die Nerven behält und hebt sich oft sein Bestes bis zum Schluss des Turniers auf. Ding Junhui und Ronnie O’Sullivan sind würdige Konkurrenten, aber ich tippe darauf, dass Selby seinen vierten Titel hier gewinnen wird.

Meine Wettempfehlung:

Mark Selby gewinnt das Turnier (4.50)

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Veröffentlicht in Snooker

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