Beachvolleyball: Jetzt wird um WM-Gold gebaggert!

Beachvolleyball-WM 2017Klagenfurt war traditionellerweise Österreichs Beachvolley-Hotspot. Diesmal steht die legendäre Sandkiste auf der Wiener Donauinsel. Und dort baggern ab Freitag die weltbesten Teams um WM-Gold. Wir haben alle Infos zum Mega-Event für euch. Wie gewohnt inklusive exklusiven Wettempfehlungen für eure Beach-Tipps!

Quick-Facts zum Turnier:

  • 28. Juli – 6. August 2017
  • 48 Teams pro Geschlecht aus 40 Nationen
  • Gespielt wird in 12 Pools zu je vier Teams. Die beiden besten in jeder Gruppe, sowie die acht besten Dritten steigen in die K.o.-Phase auf.
  • 216 Spiele
  • Titelverteidiger: Ágatha/Bárbara (Damen) bzw. Alison/Bruno (Herren) – beide Brasilien
  • 85.000 m2 Gesamtfläche des Areals
  • 2.500 Tonnen Sand
  • 10.000 Sitzplätze am Center Court
  • Freier Eintritt

20 Jahre jung

Beachvolleyball ist ein relativ junger Sport. Erst seit 1997 werden bei Weltmeisterschaften Medaillen vergeben. Zuvor fanden zehn inoffizielle Titelkämpfe im Beach-Mekka Rio de Janeiro statt. Kein Wunder also, dass Brasilien den Sport dominiert. Mit elf Mal Gold, neun Mal Silber und neun Mal Bronze sind die Südamerikaner auch Rekordhalter. Österreich war bereits einmal Gastgeber einer WM – 2001 wurde in Klagenfurt um Edelmetall gebaggert.

Die Favoriten

Die Brasilianer sind sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren jene Teams, die es zu schlagen gilt. Während die Titelverteidiger Alison/Bruno auch 2017 zu den großen Gejagten zählen (Siegquote: 4.00), gibt es bei den Damen nach der der Trennung des Gold-Duos von 2015 auf jeden Fall neue Siegerinnen. Die besten Chancen haben mit Larissa/Talita (Siegquote: 3.50) zwei andere Brasilianerinnen. Nach Olympiagold in Rio wollen die Deutschen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst jetzt auch den WM-Titel (Siegquote: 8.00). Für die beiden reichte es bei der Rückkehr an den Gold-Strand zuletzt nur zu Rang 5, die Formkurve stimmt jedoch trotzdem. Dafür sprechen zahlreiche Topplatzierungen bei den letzten Turnieren. Ihre deutschen Kolleginnen Julia Sude/Chantal Laboureur triumphierten in Gstaad-Finale über die brasilianischen Top-Favoriten. Ihnen ist auch der WM-Sieg zuzutrauen (Siegquote: 8.00). Mit Heimvorteil und tausenden enthusiastischen Fans im Rücken wollen bei den Herren Clemens Doppler/Alexander Horst (Siegquote: 20.00) möglichst lange im Turnier bleiben. Auf europäischer Ebene zählt Österreichs Top-Duo zu den besten Teams, eine WM-Medaille wäre für mich jedoch eine Überraschung. Als größte Herausforderer für die topgesetzten Brasilianer gelten die amerikanischen Olympiasieger Philip Dalhausser und Nicholas Lucena (Siegquote: 4.00). Mit dem Sieg beim letzten WM-Test in Gstaad stellten sie auch ihre Topform unter Beweis.

Meine Wettempfehlungen:

 

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Veröffentlicht in Beachvolleyball

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