Bundesliga Österreich: Saisonvorschau 2017/18

Bundesliga Österreich

Die Österreichische Bundesliga steht in den Startlöchern! Holen sich die „Bullen“ erneut die Meisterschaft? Gelingt Aufsteiger LASK der Klassenerhalt? Und wer steigt ab? Rechtzeitig zum Anpfiff am 22.07.2017 gibt’s von uns die aktuellsten Infos und eine Saisonvorschau – Wettempfehlungen wie gewohnt inklusive!

Rückblick 2016/17

Tore, Tore, Tore – spannend war die letzte Saison für die Fans der österreichischen Bundesliga auf jeden Fall. In 180 Spielen fielen 488 Tore und nur fünf Matches endeten mit einem 0:0. Seit der 3-Punkte-Ära konnten die Zuschauer 2016/17 die meisten Bälle ins Netz fallen sehen. Erstmals seit November 2015 trafen am 31. Spieltag alle Mannschaften. Mit insgesamt 22 Treffern war dies auch die torreichste Runde. Jede Menge Rekorde feierte auch der FC Red Bull Salzburg. Zum vierten Mal in Folge sicherte sich die Garcia-Elf den Meistertitel. Das schaffte zuvor nur der FK Austria Wien. Den Titel fixierten die Bullen bereits in der 33. Spielrunde. Einen Punkterekord gab es ebenfalls zu feiern. Denn die Salzburger holten in der Rückrunde 47 Zähler. Weniger zu feiern hatte hingegen die SV Ried. Die Rieder schafften nach 12 Jahren Bundesliga den Klassenerhalt nicht und steigen in die Erste Liga ab. Mit nur zehn gewonnen Spielen verlief die vergangene Saison alles andere als wünschenswert.

Die Meisterklasse im neuen Format

Ab 2018/19 wird in der Bundesliga, Ersten Liga und Zweiten Liga in einem neuen Format gespielt. Dabei wird in der höchsten Spielklasse von zehn auf zwölf Mannschaften erweitert. Zum Ende der bevorstehenden Saison steigen die beiden Besten der Ersten Liga direkt auf. Der Letztplatzierte kämpft in der Relegation mit dem Drittplatzierten der Ersten Liga um den verbleibenden Platz. Außerdem wird sich der Spielplan verändern.

Die ersten wichtigen Termine:

2. Spieltag Red Bull Salzburg – LASK 11. Spieltag LASK – Red Bull Salzburg
3. Spieltag SK Rapid Wien – FK Austria Wien 12. Spieltag FK Austria Wien – SK Rapid Wien
6. Spieltag SK Sturm Graz – Red Bull Salzburg 12. Spieltag Red Bull Salzburg – SK Sturm Graz
9. Spieltag Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 18. Spieltag FK Austria Wien – Red Bull Salzburg

Bleibt Salzburg die Meisterstadt?

Die Salzburger Bullen (1.30) krönten sich mit zahlreichen Rekorden in der Bundesliga zum Meister und entschieden auch den ÖFB-Cup für sich. Ob die starke Leistung noch ein weiteres Mal gesteigert werden kann, wird sich nun zeigen. Die Chancen auf den fünften Meistertitel in Folge sind auf jeden Fall sehr hoch. Dafür sorgen heiße Transfers, ein neuer Trainer und ein gut gefüllter Kader. Mahamadou Dembélé kommt vom Paris Saint-Germain U19-Team und soll vorerst den FC Liefering unterstützen. Ausgestattet ist der 18-Jährige mit einem Fünf-Jahresvertrag. Ich gehe allerdings davon aus, dass er schnellstmöglich im Hauptkader spielen wird. Verpflichtet wurde unter anderen auch der ehemalige 1860-München-Spieler Marin Pngracic. Seit Mitte Juni ist Marco Rose der neue Cheftrainer. Der Deutsche trainierte bereits das U19-Team der „Bullen“ und gewann mit ihnen im April die UEFA Youth League. Dem Spielemarathon in der Champions-League-Qualifikation, dem ÖFB-Cup und der Bundesliga tritt der Klub mit einem Kader von 30 Mann entgegen. Darunter befinden sich allerdings schon die ersten Verletzten. Xaver Schlager, David Atanga und Dimitri Oberlin sowie der nicht eingesetzte dritte Torhüter Carlos Coronel fallen vorerst aus. Auch Stefan Lainer und Valon Berisha sind nach dem ersten Spiel im Sommer gegen Anderlecht für kurze Zeit nicht einsatzfähig. Angesichts der anstehenden elf Spiele in 42 Tage zahlt sich der üppige Kader für den Verein definitiv aus. Ob die Bullen an Flügeln verlieren, sollten sie es auch in die Champions League schaffen, bleibt abzuwarten. Vorerst gilt es, sich in der Qualifikation zu beweisen und in der heimischen Meisterliga wichtige Punkte zu holen. Die Quoten sprechen für die Salzburger und aus derzeitiger Sicht spricht dem nichts entgegen.

Wie schlagen sich die Linzer?

Nach sechs Jahren kehrt der LASK (48.00) wieder in die höchste Spielklasse zurück. Der Aufstieg wurde bereits nach 30 Runden, im Heimspiel gegen den FC Liefering fixiert. Seit 19. Juni bereitet sich der Linzer Verein auf die kommende Saison vor. Mit dabei zahlreiche Freundschaftsspiele und etliche Transfers. Die Tests gegen Teams wie Aue (2. Liga, DE), Floridsdorfer AC (Erste Liga, AT), SC Wiener Neustadt (Erste Liga, AT) und Púskas Académia (1. Liga, HU) konnte der LASK bis auf ein Remis immer für sich entscheiden. Diese Matches nutzten vor allem die sechs Neuzugänge um sich zu beweisen. Darunter auch Thomas Goiginer, der vom Stadtrivalen FC Blau Weiß Linz wechselte. Er soll gemeinsam mit Bruno vom FC Lustenau das Umschaltspiel, eine der großen Stärken der Athletiker, noch effektiver machen. Die Verteidigung wird mit dem 1,91-Meter großen Emanuel Pogatetz verstärkt. Der ehemalige Union-Berlin-Spieler ist der prominenteste Neuzugang des LASK. Er verteidigte für die österreichische Nationalmannschaft bereits 61-mal. Gernot Trauner vom Absteiger SV Ried soll das Team als vielseitiger Allrounder im Mittelfeld und in der Abwehr unterstützen. Bauen die „Laskler“ ihre Form noch weiter aus, sollte einem Klassenerhalt in der Saison 2017/18 nichts im Wege stehen.

Wer sind die Absteiger?

Der Aufsteiger SKN St.Pölten (2.60) hatte in seinem ersten Jahr in der Bundesliga hart zu kämpfen. Nur zwei Punkte Unterschied schützten die „Wölfe“ vorm Abstieg. Die Ziele für die neue Saison sind deswegen nicht zu hoch gesteckt. Die Niederösterreicher wollen sich nun in der Bundesliga etablieren und nicht mehr auf einen der potentiellen Abstiegsplätze landen. Dafür hat der SKN sechs Neuzugänge ins Team geholt. Darunter auch Devante Parker. Die Leihgabe 1. FSV Mainz 05 Spieler soll die Offensive unterstützen. Trotzdem wird der Platz im Oberhaus schwer zu verteidigen sein. Zittern müssen auch die „Wölfe“ aus Kärnten (3.05). Mit dem 8. Platz konnte man sich gerade so vor dem Abstiegskampf retten. Der Start in die neue Saison beginnt alles andere als gut. Gleich zwei WAC-Profis fallen verletzungsbedingt aus. Christian Klem und Dever Orgill zogen sich teils schwere Verletzungen beim Testspiel gegen den russischen Erstligisten Arsenal Tula zu. Ein Verbleib in der obersten Spielklasse wird definitiv eine schwere Aufgabe werden. Während dem Start der Bundesliga kämpft der SCR Altach (10.75) auch noch in der Qualifikation für die Europa League. Trotz des herausragenden 4. Platzes im letzten Jahr, sprechen die Quoten nicht für die Vorarlberger. Denn die Doppelbelastung hinterließ bereits 2015/16 deutliche Spuren. Altach erreichte damals nur 40 Punkte und damit den 8. Platz in der Gesamtwertung. Wenn die Schmidt-Elf für die zusätzlichen Spiele erneut zu viel Kraft aufwenden muss, kann der Klassenerhalt schnell zur Schwerstaufgabe werden.

Meine Wettempfehlungen:

Red Bull Salzburg holt sich die fünfte Meisterschaft in Folge (1.30)
St.Pölten wird Tabellenletzter (2.60)
Der LASK gewinnt das erste Spiel (1.93)

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Veröffentlicht in Fußball

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