Vorschau zur PGA Championship

720x202_blog_golf_pga_championshipKeine Zeit zum Verschnaufen für die Fans von Kaymer, Wiesberger und Co.: Nur zwei Wochen nach dem hochklassigsten Schlusstag der Golf-Geschichte, steht das letzte Major-Turnier der Saison auf dem Kalender: die PGA Championship. Klar, dass ich für euch jetzt den Driver raushole und mit den wichtigsten Infos zum Event sowie wertvollen Siegertipps zur Birdie-Chance vorlege. Los geht’s!

In der Riege der „Big Four“ ist die PGA Championship weder das prestigeträchtigste Major-Turnier der Saison (diese Ehre gebührt dem Masters in Augusta), noch das älteste (Open Championship) oder schwierigste (U.S. Open). Doch bei einem Punkt können die anderen nicht mithalten: Mit der Klasse des Teilnehmerfeldes. Denn nur hier dürfen die Top 100 der Weltrangliste nahezu geschlossen aufteen und um den Siegerscheck von aktuell 1,89 Mio. US-Dollar kämpfen.

Der Kurs
Gastgeber der 98. Auflage ist der Baltusrol Golf Club in New Jersey. Der 7.428 Yards (6.792 m) lange Par-70-Kurs war bereits viermal Austragungsort einer U.S. Open, was klarerweise auf einen niedrigen Siegerscore im einstelligen Bereich hindeutet. Das Layout besticht durch dicke Roughs, gut platzierte Bunker und knackige Greens. Kurios: Erst im Finish warten mit der 17 und der 18 die ersten Par-5-Löcher. Schlüssel zum Sieg …

  • präzise Drives und Annäherungsschläge
  • ein heißer Putter bei den wenigen Birdie-Chancen
  • und ein trockener Ball auf Loch 4

Kommen wir zu meinen drei Topfavoriten …

Rory McIlroy (Titelquote: 9.25)
Europas Nummer eins hat vier seiner letzten fünf Turniere in den Top 5 beendet und eine überragende Bilanz beim letzten Major-Turnier: Bei sieben Antreten erzielte Nordirlands Superstar zwei Siege, zwei dritte Plätze, einen achten sowie einen 17. Rang. Zu hoffen ist, dass, anders als in Royal Troon, auch der Wettergott diesmal auf seiner Seite ist …

Phil Mickelson (21.00)
Der fünfmalige Major-Sieger hat beim epischen Open-Duell gegen Stenson gezeigt, dass er mit 46 noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Auch wenn es am Ende wieder nicht zum Sieg reichte – „Lefty“ muss auf euren Zettel! Denn auch die wichtige Kursform passt: 2005, beim bislang letzten Gastspiel der PGA Championship im Baltusrol GC, holte er den Sieg.

Zach Johnson (52.00)
Immer dann, wenn es nicht ausschließlich auf Länge, sondern lasergenaues Short Game und starke Putts ankommt, ist mit dem „Champion Golfer“ des letzten Jahres zu rechnen. Der 40-Jährige, der als einer von nur sechs Spielern in Augusta und St. Andrews triumphierte, ist zudem eine Cut-Bank und konstant vorne dabei. Platzierungen seit Oakmont: 8, 10, 12.

Und hier fünf „Sleeper Picks“ …

Patrick Reed (45.00) … der Major-Durchbruch ist nur noch eine Frage der Zeit
Matt Kuchar (45.00) … 7 Top-Tens in den letzten zehn Turnieren – „Kuuuuch!“
Scott Piercy (105.00) … 2. bei der U.S. Open, 2. beim letzten WGC-Event, 25. der Welt. Noch Fragen?
Daniel Berger (115,00) … Schnäppchen-Alarm: Der 10. vom Masters scheint wieder voll fit zu sein!
Sören Kjeldsen (155.00) … ganz feines Händchen und starke Open-Performance

Finger weg von …

Dustin Johnson (8.50) … nur Woods, Nicklaus, Hogan und Sarazen haben U.S. Open und PGA im selben Jahr gewonnen
Jason Day (10.00) … einen Major-Titel verteidigt hat zuletzt Padraig Harrington (2008)
Jordan Spieth (14.25) … starke Saison, aber die Brillanz von 2015 hat er in Amen Corner versenkt
Martin Kaymer (56.00) … vier starke Runden in einem Turnier? No way!
Bernd Wiesberger (190.00) … Putten ist bedauerlicherweise nicht die Stärke des Österreichers

Zum Abschluss noch Quick Facts für den Golf-Stammtisch …

Martin Kaymer gewann die Wanamaker Trophy der PGA Championship in der Saison 2011. Tiger Woods siegte übrigens vier Mal (zuletzt 2007).

15 der letzten 17 Sieger hatten in derselben Saison bereits einen Titel gewonnen. Einzige Ausnahmen sind One-Hit-Wonder Shaun Micheel (2003) und Jason Dufner (2013).

Nur ein Spieler erreichte bislang auf dem „Lower Course“ des Baltusrol GC das Grün der 17 mit dem zweiten Schlag: „Long John“ Daly (1993). Als Sieger von 1991 geht das Enfant Terrible der Golf-Szene natürlich auch in diesem Jahr an den Start. Seine Hosen gibt’s hier!

Nach den Erfolgen von Danny Willett (Masters), Dustin Johnson (U.S. Open) und Henrik Stenson (Open Championship) ist erstmals seit 2011 wieder eine Saison mit ausschließlich Premierensiegern bei Major-Turnieren möglich. Die Chance für Sergio García und Lee Westwood?

2017 geht die PGA Championship im Quail Hollow Club in Charlotte, dem alljährlichen Austragungsort der „Wells Fargo Championship“, über die Bühne.

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