Bundesliga Österreich: Saisonvorschau 2015/16

Österreichischer Fußball-MeisterDie Entscheidung bei der EURO in Frankreich liegt gerade erst wenige Tage zurück, schon rollt der Ball wieder in den österreichischen Arenen. Viel hat sich in der spielfreien Zeit getan. Wir bringen euch wieder auf den neuesten Stand. Wir haben die Klubs im Sommer-Check – Wettempfehlungen inklusive!

Der Meistercheck

Der große Gejagte ist wie immer der amtierende Titelträger. Und der kommt mal wieder aus Salzburg. Traditionell blieb mal wieder kein Stein auf dem anderen. Diversen Abgängen steht eine Vielzahl an Neu-Bullen gegenüber. Wie zum Beispiel Marc Rzatkowski. Der 26-jährige Mittelfeldmotor kam vom deutschen Zweitligisten St. Pauli und erzielte in 89 Pflichtspielen je 13 Tore und Assists. Neu sind auch Stefan Stangl (Rapid), Fredrik Gulbrandsen (FK Molde), Munas Dabbur (Grasshoppers) und der belgisch-brasilianische Flügelspieler Wanderson (Getafe). RB ist wie immer der große Favorit (Quote 1.40) auf den Meistertitel. Doch auch bei den Salzburg-Jägern hat sich viel getan.

RB Salzburg

SK Rapid Wien – Alles im grünen Bereich?

Rapid Wien (Meisterquote: 3.25) startet mit der Euphorie des neuen Stadions in die Saison. Dort konnten die Hütteldorfer in einem hochkarätigen Test zuletzt den FC Chelsea mit 2:0 in die Knie zwingen. Dennoch hat der Rekordmeister viele namhafte Abgänge zu kompensieren. Kainz und Petsos wechselten zu Werder Bremen, Alar und Huspek zu Sturm Graz. Und Shootingstar Stangl beackert künftig als Bulle die Außenbahn in Salzburg. Vor allem in der grün-weißen Offensive hat sich mit Joelinton (Hoffenheim) und Arnor Traustason (Norrköping) etwas getan. Für die Defensive holte man Christoph Schösswendter von der Admira – den torgefährlichsten Verteidiger der Vorsaison.

FK Austria Wien – Veilchen für die Gegner?

Auch die Wiener Austria durchlebte eine durchwachsene Saison und kickt in dieser Spielzeit im Happel Stadion. In zwei Jahren geht es dann zurück nach Favoriten und in eine violette Zukunft in der neuen Arena. Neu sind auch Felipe Pires (Leihe von Hoffenheim), Filipovic (Ried) und Tajouri (zurück aus Altach). Acht Abgängen stehen gerade mal die drei Zugänge gegenüber. Es bleibt abzuwarten wie sich der Meister aus dem Jahr 2013 in dieser Saison schlägt. Die Reise soll zurück nach oben führen (Meisterquote: 8.25).

Austria vs. Rapid

SK Sturm Graz – Mit Rückenwind nach Europa?

Dorthin will auch Sturm Graz. Die Blackies erlebten eine stürmische Spielzeit mit vielen Höhen und Tiefen. Am Ende folgte mit einer 0:3-Pleite bei der Austria die Ernüchterung schon wieder eine Saison nicht international vertreten zu sein. Das Saisonziel dürfte klar sein: „Das Ziel ist ein internationaler Startplatz“, erläutert Franco Foda. Mit zahlreichen Neuzugängen wie Schulz von Hannover 96, Hierländer von RB Leipzig, den Rapidlern Huspek und Alar und Daniel Lück von Energie Cottbus soll der Weg zurück nach Europa geebnet werden. Um den Meistertitel (Quote: 23.00) werden die Grazer aber wohl nicht mitspielen.

Mittelfeld und Abstiegskandidaten

Die Admira, von verschiedensten Experten bereits als Fixabsteiger gehandelt, mauserte sich zum Sensationsteam der Vorsaison und landete am Ende auf einem starken vierten Platz. Vom Abstieg (Quote: 10.00) kann bei den Südstädtern in dieser Spielzeit keine Rede mehr sein. Einzig die Mehrbelastung durch die Europa League könnte zu Saisonbeginn für ein paar Probleme sorgen.

Wolfsberger AC – Wen jagt das Wolfsrudel?

Zur Halbzeit der Vorsaison trugen die Wolfsberger mit drei Zählern Rückstand noch die „Rote Laterne“. Dank 27 Zählern im Frühling beendeten die Wölfe die Spielzeit als Sechster. Mit der defensiv-kompakten Spielanlage verwundert es auch nicht, dass die Kärntner nach Salzburg die zweitwenigsten Gegentreffer (36) hinnehmen mussten. Mit dieser Defensive kann Wolfsberg den Favoriten durchaus Probleme bereiten. In der Offensive fehlt es jedoch an Qualität. Zudem hat mit Ouedraogo der Goalgetter den Verein verlassen (Absteigerquote: 8.00).

SV Ried – Wikinger im Enterangriff?

Ein Offensivproblem hatte zuletzt auch die SV Ried. Mit exakt einem Tor pro Spiel erzielte im Schnitt nur Wolfsberg weniger. Tatsächlich drohte das Flagschiff Ried in der Vorsaison so manches Mal frühzeitig auf Grund zu laufen. Dank Trainer-Legende Paul Gludovatz hatte man am Ende mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Mit der neuen Saison werden die Segel gehisst, die Anker gelichtet und es heißt: „Volle Kraft voraus!“ Teils auch mit neuer Besatzung. Ronny Marcos (Fürth), Dennis Chessa (Aalen), Özgur Özdemir (Nürnberg II) kommen aus Deutschland und sollen helfen, die SV Ried wieder auf Kurs zu bringen (Absteigerquote: 4.00).

Österreichische BundesligaSCR Altach – Im Westen nichts Neues?

Auch der SCR Altach befand sich lange in unsicherem Fahrwasser und blickt auf eine turbulente Saison zurück. Kickte man im Spätsommer noch in der Quali zur Europa League, zitterte man nach dem Winter um den Klassenerhalt (Absteigerquote: 8.00). Einer der Hauptgründe war vermutlich das unglaubliche Verletzungspech der Vorarlberger. Kein anderer Coach musste so oft die Startelf ändern wie Damir Canadi. Haben die Altacher dieses Jahr weniger Verletzungspech, sollte ein Platz im Tabellenmittelfeld sicher sein.

SV Mattersburg – Achterbahnfahrt der Gefühle

Vom äußersten Westen des Landes nach Osten ins Burgenland. Eine lange Reise hatte auch der SV Mattersburg hinter sich. Und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. War man nach dem ersten Saisonviertel noch Dritter, rutschte man nach der Halbzeit auf den letzten Platz ab, nur um sich im dritten Viertel wieder auf Platz vier hoch zu kämpfen und im Saisonfinish wieder ganz nach unten zu fallen. Am Ende (Absteigerquote: 3.50) rangierte man mit vier Zählern vor Absteiger Grödig und das, obwohl man aus den letzten neun Duellen nur magere zwei Punkte holen konnte.

SKN St. Pölten – Alles glänzt, so schön neu…

Nach 22 Jahren kickt St. Pölten erstmals wieder in Österreichs höchster Spielklasse. Doch was ist für den Aufsteiger in dieser Saison möglich? Wie schlagen sich die Niederösterreicher in der Bundesliga? Oftmals konnten die Aufsteiger in den vergangenen Jahren eine sehr gute Figur machen. Der Kader blieb vom großen Umbruch verschont und hat durchaus Qualität. Dennoch müssen die Gelb-Blauen beweisen, dass es auch für die höchste Liga reicht. Vom Abstieg (Quote: 4.50) bis zum oberen Mittelfeld scheint alles möglich.

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