US-Wahl: Der 1. Schritt zur Präsidentschaft

US-Wahl 2016 - Vote„It’s a long way to the presidency“: Wer in den USA das wichtigste Amt im Staat bekleiden will, braucht einen langen Atem. Schuld daran ist das Vorwahlsystem, bei dem man sich zuerst einmal gegen parteiinterne Konkurrenten durchsetzen muss. Jetzt stehen die Conventions am Programm, wo die Kandidaten offiziell nominiert werden. Wir haben alle Informationen für euch!

Das US-Wahlsystem
Vorwahlen, Conventions, Hauptwahl – der Weg ins Weiße Haus ist ein langer und beschwerlicher. Er beginnt bereits 1,5 Jahre zuvor. Jeder, der Kandidat werden will, muss sich zuerst in den Vorwahlen durchsetzen. Diese finden zwischen Januar und Juni statt, in jedem Bundesstaat zu unterschiedlichen Terminen. Unterschieden wird zwischen Primaries und Caucuses. In 33 Bundesstaaten führen alle Parteien ihre Primaries gleichzeitig durch. Bei den Caucuses handelt es sich um Treffen an öffentlichen Orten, bei denen sich die Anwesenden auf die Seite ihres Favoriten stellen. Anschließend finden Diskussionen statt, wonach die Seiten gewechselt werden können. Staaten mit frühen Terminen nehmen eine wichtige Rolle ein, wie etwa Iowa und New Hampshire. Oft ziehen unterlegene Kandidaten bereits dann ihre Kandidatur zurück. Große Spannung herrscht bei den „Super Tuesdays“, an denen gleich in mehreren Staaten gleichzeitig die Vorwahlen abgehalten werden. Die Kandidaten reisen dann zu den so genannten „Battelgrounds“, um dort um die letzten Delegiertenstimmen zu werben.

Clinton vs. Trump
Nur, wer in den Vorwahlen die Mehrheit der Delegierten auf seiner Seite hat, kann dann davon ausgehen, auch bei den Conventions im Sommer als offizieller Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden. Bei den Demokraten gibt es 4.765 Delegierte, wobei 714 nicht an die Ergebnisse der Vorwahlen gebunden sind. Hillary Clinton konnte nach den Vorwahlen am „Super Tuesday“ Anfang Juni die Mehrheit der Delegiertenstimmen für sich verbuchen und ist damit die designierte Kandidatin der Demokraten. Damit geht erstmals eine Frau für eine der großen Parteien ins Rennen um das höchste Amt im Staat. Bei den Republikanern war der Kampf bereits wesentlich früher entschieden: Immobilien-Tycoon Donald Trump triumphierte dabei von den Rücktritten aller anderen Kandidaten.

Die Conventions
Das Duell Clinton vs. Trump zeichnete sich bereits früh ab, doch bei den Conventions wird es nun offiziell. Diese dauern drei Tage und werden in großen Hallen oder Stadien abgehalten. Da nach den Vorwahlen das Ergebnis bereits feststeht, gilt die Aufmerksamkeit der Medien mehr den Reden der designierten Nominierten. Zum Abschluss stimmen die Delegierten alphabetisch nach dem Namen der Bundesstaaten ab. Den Anfang machen im Jahr 2016 die Republikaner, die ihre Conventions vom 18. bis 21. Juli abhalten. Die Demokraten tagen dann von 25. bis 28. Juli.

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Veröffentlicht in Gesellschaft

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