Formel 1: Saisonvorschau 2016

F1 Gruppenfoto FahrerAb nächster Woche ist es wieder soweit: Die Motorsport-Königsklasse startet traditionell in Australien in die neue Saison. Und wie jedes Jahr gab’s in der Pause zahlreiche Änderungen. Wir haben die Infos zum Fahrerkarussell, den technischen Neuerungen und wichtigen Anpassungen im Reglement für euch. Damit seid ihr perfekt gerüstet für den Auftakt Down Under.

Quick-Facts:

  • 67. Saison
  • 21 Rennen (20. März bis 27. November)
  • 22 Boliden
  • Titelverteidiger: Lewis Hamilton

Der Rennkalender 2016
Mit 21 Grand Prix ist der Terminkalender aller Teams dicht gedrängt. Wieder im Programm ist ein Europa GP. Dieser wird erstmals in Aserbaidschans Hauptstadt Baku ausgetragen. Mit dem Rennen in Hockenheim ist auch der Deutschland GP wieder vertreten. Der 2015 auf dem Nürburgring geplante Grand Prix musste abgesagt werden. Terminliche Änderungen betreffen die Rennen in Malaysien und Russland: Der GP in Südostasien findet gekoppelt mit dem Japan GP im Oktober statt. Dafür wird das Rennen in Sotschi bereits im Mai ausgetragen.

20. März 2016 Australien GP (Melbourne) 31. Juli 2016 Deutschland GP (Hockenheim)
3. April 2016 Bahrain GP (Sakhir) 28. August 2016 Belgien GP (Spa-Francorchamps)
17. April 2016 China GP (Shanghai) 4. September 2016 Italien GP (Monza)
1. Mai 2016 Russland GP (Sotschi) 18. September 2016 Singapur GP (Singapur)
15. Mai 2016 Spanien GP (Barcelona) 2. Oktober 2016 Malaysia GP (Sepang)
29. Mai 2016 Monaco GP (Monaco) 9. Oktober 2016 Japan GP (Suzuka)
12. Juni 2016 Kanada GP (Montreal) 23. Oktober 2016 US GP (Austin)
19. Juni 2016 Europa GP (Baku) 30. Oktober 2016 Mexiko GP (Mexico City)
3. Juli 2016 Österreich GP (Spielberg) 13. November 2016 Brasilien GP (São Paulo)
10. Juli 2016 Großbritannien GP (Silverstone) 27. November 2016 Abu Dhabi GP (Abu Dhabi)
24. Juli 2016 Ungarn GP (Budapest)

 

Teams
Mit dem Haas F1-Team gibt es einen neuen Rennstall im Fahrerlager. Besitzer Gene Haas hat bereits ein NASCAR-Team und leitet nun das erste US-Team in der Königsklasse seit 1986. Marussia fährt in der neuen Saison unter dem Namen Manor-Racing und mit Mercedes-Motoren. Renault kehrt mit einem Werksteam in die Formel 1 zurück, die Franzosen übernehmen Lotus, das bereits mit Motoren beliefert wurde. Toro Rosso setzt ab 2016 nach einer kurzen Pause wieder auf den Ferrari-Antrieb.

Fahrer
Spekulationen über Fahrerwechsel gibt es bereits während einer laufenden Saison. Die letzten freien Plätze werden oft erst kurz vor dem Auftakt vergeben und gerade bei den kleinen Teams spielen die mitgebrachten Sponsorengelder der Piloten eine wichtige Rolle. Das neue Team Haas F1 setzt auf Romain Grosjean und Esteban Gutierrez. Den Platz des Franzosen bei Lotus übernimmt Jolyon Palmer, der GP2-Meister des Jahres 2014. Kevin Magnussen erhält ein Cockpit bei Renault. Dieses war eigentlich schon an Pastor Maldonado vergeben, sein Sponsor konnte jedoch die vereinbarten Gelder nicht aufbringen. Mit dem Deutschen DTM-Sieger Pascal Wehrlein erhält ein weiterer Debütant einen Platz, er wird bei Manor am Steuer sitzen. Sein Teamkollege wird Rio Haryanto, der damit der erste indonesische F1-Fahrer in der Geschichte wird.

Qualifying neu
Für viel Gesprächsstoff sorgte auch der neue Qualifying-Modus am Samstag. Um auch den Kampf um die Startplätze wieder spannender zu machen, wurde ein „Ausscheidungsrennen“ eingeführt. Gleich bleibt der dreiteilige Modus. Neu ist jedoch, dass nach wenigen Minuten alle 90 Sekunden der jeweils Langsamste im Klassement ausscheidet. Befinden sich Piloten noch auf einer schnellen Runde, kann diese auch nach Ablauf der 90 Sekunden noch beendet werden. Mit diesen Eliminierungen sollen auch die Top-Piloten zu mehr Runden im Qualifying gezwungen werden.

Technik
Ziemlich laut fiel die Kritik an den „Flüstermotoren“ aus. Folge: In der Saison 2016 sollen die Boliden wieder aufheulen. Und zwar mittels ein bis zwei neuer Auspuffrohre, welche auch aerodynamisch verwendet werden können. Dank spezieller Filter bleibt die Umweltbelastung jedoch niedrig. Reifenlieferant Pirelli bringt eine neue Mischung auf den Markt – ultrasoft. Dazu stehen den Teams in Zukunft bei jedem Rennen drei Typen zur Auswahl, aus denen sie sich für zwei entscheiden müssen. Die Wahl kann auch für jedes Auto auf andere Typen fallen. Die Seitenwände der Cockpits wurden aus Sicherheitsgründen um zwei Zentimeter erhöht.

Reglement
Kein Jahr ohne Änderungen beim Reglement, so auch 2016: Vor Saisonbeginn gibt es nur noch zwei anstatt drei Testwochenenden. Weiters verfügen die Stewards über mehr Möglichkeiten, das Verlassen der Strecke – abgesehen durch Fahrfehler verursacht – zu sanktionieren. Grund dafür ist der Reifendefekt von Sebastian Vettel in Belgien, der durch das oftmalige Überfahren der Curbs hervorgerufen wurde. Das Virtuelle Safety Car wird ab sofort auch im Training eingesetzt. Wird das Rennen nach dessen Einsatz wieder freigegeben, können die Piloten DRS sofort wieder verwenden. Bisher war dies erst zwei Runden danach möglich. Verursacht ein Fahrer einen Startabbruch, muss er das Rennen aus der Boxengasse in Angriff nehmen. Und zuletzt wird der Prozess zum Erhalt der Superlizenz verlängert. Anlass war der Fall von Max Verstappen, der mit nur 16 Jahren nach einem Jahr in der Formel 3 die Superlizenz für die Königsklasse erhalten hat. Und das ohne einen PKW-Führerschein zu besitzen.

 

 

 

 

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Veröffentlicht in Formel 1

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