Formel 1: Premiere unter besonderen Bedingungen

F1 Grand Prix Russland in SotchiErgebnisse sind derzeit Nebensache: Nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi in Japan steht die gesamte Königsklasse unter Schock. Doch schon am Wochenende müssen die Piloten erneut in ihre Boliden steigen – die Formel 1 feiert ihre Premiere in Russland. Wir haben die wichtigsten Infos zur neuen Rennstrecke für euch.

Der GP von Russland in Sotschi:

  • Mit 5,853 km pro Runde ist es nach Spa und Silverstone die drittlängste Strecke im Kalender.
  • Das Layout erinnert mit den zwei langen, geschwungenen Geraden und seinen vielen 90° Kurven an den GP von Kanada.
  • Architekt des Parcours ist der Deutsche Hermann Tilke, der bereits zahlreiche Strecken im Rennkalender entworfen hat.
  • Der Kurs führt durch den „Coastal Cluster“ des Olympic Parks in Sotschi – vorbei am Medal Plaza, den Stadien für Eishockey und Eischnelllauf, sowie dem Stadion für Eröffnungs- und Schlusszeremonie der Olympischen Spiele 2014.
  • Die geplanten Kosten von 142 Millionen Euro stiegen bereits auf etwa 260 Millionen Euro.

Projekt über ein Jahrhundert
Vor 100 Jahren wurde in Russland das letzte Formel-1-Rennen ausgetragen, damals in St. Petersburg. Bis zur Rückkehr der Königsklasse sollte es jedoch ein schwieriges Unterfangen werden. Bereits in den frühen 80er Jahren gab es Bemühungen für ein Rennen, aus bürokratischen Gründen wurde es jedoch aus dem provisorischen Kalender für 1983 gestrichen. 2001 setzte sich schließlich Vladimir Putin persönlich für ein Projekt ein, welches auch 2003 beschlossen wurde. Aufgrund von Werbeverträgen scheiterte die Umsetzung erneut. 2008 feierte man die Fertigstellung einer Strecke bei Moskau – die Königsklasse drehte hier jedoch nie ihre Runden. Als mit Vitali Petrov 2010 ein russischer Fahrer die Formel 1 aufmischte äußerte auch Bernie Ecclestone den Wunsch nach einem Rennen. Der Grand Prix in Sotschi wurde fixiert und mit einem Vertrag von 2014 bis 2020 ausgestattet.

Ohne Erfahrungswerte
Die Ausgangssituation ist für alle gleich: Den Kurs kennen die Teams nur vom Simulator. Die tatsächliche Beschaffenheit des Asphalts sehen sie erst bei ihrer Ankunft. Daher wird es vor allem im ersten Training eine rutschige Angelegenheit. Architekt Tilke erwartet eine schnelle Strecke. Die Einfahrt in die 180°-Kurve erfolgt mit mehr als 200 km/h, bei der Ausfahrt erreichen die Piloten Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h. Und bei einem High-Speed-Rennen gelten wieder einmal die Silberpfeile als die ganz großen Favoriten. Dahinter sehe ich die Titelverteidiger, denn die „Roten Bullen“ schaffen es, fehlenden Grip durch ihre Aerodynamik auszugleichen. Für den Sieg wird es allerdings nicht reichen.

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