CL: Austrias Gruppengegner Zenit im Fokus

605x170_blog_fussball_042Österreichs Meister kickt in der Champions League! Grund genug einen genauen Blick auf die Gruppengegner zu werfen. Vor jedem CL-Gruppenspiel nehmen wir den aktuellen Gegner unter die Lupe und analysieren Kaderstärke, Marktwerte, Formkurve und Historie. Diesmal geht’s im Petrowski Stadion gegen den russischen Vizemeister Zenit St. Petersburg.

Im Mai des Jahres 1925 im Leningrader Stalin-Metallwerk als Fußballmannschaft mit dem Namen „Stalinez“ gegründet, gewann „Zenit Leningrad“ im Kriegsjahr 1944 und 40 Jahre später 1984 die beiden einzigen sowjetischen Meistertitel. Den sportlichen Aufstieg verdankt Zenit aber Gazprom. Das Erdgasförderunternehmen investierte knapp 100 Millionen Euro in den Klub und ermöglichte so die Zusammenstellung eines beeindruckenden Kaders. Mit dem Einstieg Gazproms folgten die Meisterschaften 2007, 2010 und 2012. In den Jahren 2008 und 2011 gewann die Mannschaft den Russischen Supercup.

Schlüsselspieler:
In Russland rollt nicht nur der Ball, sondern bekanntlich auch der Rubel. Im Sommer 2012 kaufte Zenit für knapp 90 Millionen Euro den belgischen Jungstar Axel Witsel und den Brasilianer Hulk. Letzterer ist auch unumstrittener Topstar der Mannschaft, der in der Vorsaison vom FC Porto geholt wurde. Weitere namhafte Schlüsselspieler sind die Rückkehrer Andrey Arshavin (kam ablösefrei von Arsenal) und Anatoliy Tymoshchuk (CL-Sieger mit Bayern). Für fast schon günstige 8 Mio. Euro wechselte der argentinische Verteidiger Cristian Ansaldi von Rubin Kazan in die Stadt an der Newa. Nicht vergessen sollte man zudem das Aleksandr-Trio: Nämlich Aleksandr Anyukov in der Rechtsverteidigung und die beiden Offensivkräfte Aleksandr Kerzhakov und Aleksandr Bukharov. Mit Ausnahme des letztgenannten auch alle mit Fixleiberl in der russischen Nationalmannschaft. Sportlich geführt wird Zenit seit 2009 vom italienischen Cheftrainer Luciano Spalletti, der vor seinem Wechsel nach Russland in seiner Heimat unter anderem Sampdoria Genua, Udinese und die AS Roma gecoacht hat. Der gesamte Marktwert der Zarenstädter beläuft sich auf geschätzte 206 Millionen Euro, fast das Zehnfache des Austria-Kaders.

Aktuelle Formkurve:
In der Liga agiert die Millionentruppe aus der Zarenstadt – im krassen Gegensatz zur Wiener Austria – derzeit in Hochform. Zenit steht nach elf Runden mit 8 Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage an der Spitze der Tabelle. Zuletzt gewann die Spalletti-Elf fünfmal in Serie. Bei der Generalprobe am Samstag feierte man im Schlager gegen Spartak Moskau einen 4:2-Erfolg. Nur die CL-Auftaktniederlage gegen Atlético Madrid trübt das Bild etwas, denn diese ging mit 1:3 verloren. Für Zenit gilt es folglich den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Bilanz gegen österreichische Teams:
Bislang traf Zenit St. Petersburg in vier Matches auf einen österreichischen Verein. Die Statistik ist bei einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage mit einem Torverhältnis von 6:6 ausgeglichen. Gegner in allen vier Partien war stets der FC Superfund Pasching. In der Saison 2003/04 scheiterte man in der 2. Quali-Runde zum Uefa-Cup nach einem 3:1-Heimsieg nur knapp aufgrund der besseren Auswärtstorregel der Sankt Petersburger. Ein Jahr später traf man in der 2. Qualifikationsrunde erneut auf Zenit. Wieder scheiterte Pasching nur aufgrund der Auswärtstorregel.

Fazit:
In der aktuellen Form wird die Austria mit großer Sicherheit nicht zum Favoritenschreck. Nach der ÖFB-Cup-Blamage gegen Regionalligist Kalsdorf gab es zuletzt nur einen Sieg aus den letzten 6 Pflichtspielen. Am Wochenende setzte es eine 0:1-Niederlage gegen die Admira. Zu allem Überdruss fällt der aktuell beste Torjäger Marko Stankovic verletzungsbedingt aus. Es käme somit einem mittleren Wunder gleich, würde die Austria einen Punkt aus dem Petrowski-Stadion entführen.

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