Auch Silverstone in Bullen-Hand?

GP SilverstoneDas Urteil im Test-Gate ist gefallen, jetzt geht’s in der Formel 1 wieder ums Rennfahren: Der Zirkus gastiert in der Heimat des Motorsports. Silverstone ist eine der schnellsten Rennstrecken des Jahres. Auf den 52 Runden werden die Reifen besonders stark beansprucht – auch schon vor den aktuell viel diskutierten Pirelli-Pneus.

Wo gefahren wird
Ein ehemaliger Militärflugplatz, High-Speed-Kurven und die Königsklasse – der Grand Prix von Großbritannien ist ein Klassiker im Rennkalender. Mutige durchfahren Copse mit Vollgas und kratzen an der 300 km/h Schallmauer. Weiter geht’s zu den Becketts-Kurven, schon die Einfahrt entscheidet hier über eine schnelle Rundenzeit. Eine gute Abstimmung ist in den engen Kurven im neuen Abschnitt, der Silverstone-Arena, gefragt.

Worauf’s ankommt
Die Mischung macht’s: Bei über 60 % Vollgasanteil ist wie zuletzt in Kanada eine flache Flügeleinstellung gefragt. Für die nötige Stabilität in den schnellen Passagen sorgt ein steifes Fahrwerk. In den engen Kurven braucht’s jedoch einen guten Abtrieb, sowie die richtige Traktion zum erneuten Beschleunigen.

Wer’s kann

  • Red Bull: Dem Weltmeisterteam liegen mittelschnelle Kurven wie zuletzt in Kanada. Zwar geht’s in Silverstone wesentlich schneller ums Eck, dennoch zählt Sebastian Vettel wieder zu den heißesten Favoriten. Nicht zuletzt wegen der starken Traktion des Boliden und dem zu erwartenden kühleren Temperaturen. Auch Mark Webber liegt die Strecke, 2 Siege und 2 Podiumsplätze hat der Australier in den letzten vier Saisonen zu verzeichnen.
  •  Ferrari: Die „rote Göttin“ hat den Speed. Das hat Alonso auch zuletzt in Montreal gezeigt. Damit ist der Spanier in England wieder der härteste Konkurrent der roten Bullen. Regen darf jedoch keiner kommen, denn da fahren die Italiener noch deutlich hinterher. Und auch an der Qualifying-Performance muss die Crew aus Maranello noch arbeiten.
  • Mercedes: Seine Siegchancen beim Heimrennen hat Lewis Hamilton bereits selbst als nicht vorhanden beschrieben. Das glaube auch ich. Sein Silberpfeil ist zwar über eine Runde ganz vorne dabei, im Rennen geht’s dann aber etwas nach hinten.
  • Force India: Die bisherigen Ergebnisse spiegeln noch nicht ganz das Potential wider. Di Restas erster Stint über 56 Runden in Kanada zeigt das perfekte Reifenmanagement. Dazu verfügt das Auto über eine gute Traktion. Zwei wichtige Faktoren in Silverstone – definitiv für eine Überraschung gut.

Zum Spielverderber können auf dem englischen Land auch zwei äußere Faktoren werden: Das typisch englische Wetter sorgt regelmäßig für wechselnde Bedingungen. Dazu kommt der Wind. Der verweht die Boliden gerne in den schnellen Passagen.

Die Wett-Empfehlungen:

Der Fahrer auf der Pole gewinnt nicht das Rennen (1,55)
Red Bull gewinnt das Rennen (1,80)
Nico Rosberg platziert sich vor Lewis Hamilton (2,00)

 

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Veröffentlicht in Formel 1

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